Jeder Straße ihren Namen

In der Färbergasse wohnen die Färber. Und in der Erbsengasse?

Büdingen. Straßennamen wie etwa „Im Breul“ oder „Am Gebück“ sind in der Regel kein Zufall, auch wenn der Namensursprung nicht immer auf den ersten Blick erkennbar ist. Seit wann werden Straßen mit Namen bedacht und warum? Ist es überhaupt wichtig, Namen zu erforschen? Ist ja schließlich alles lange her. Ich habe mit dem Flurnamenforscher Dr. Bernd Vielsmeier gesprochen und um Aufklärung gebeten.

Die ganze Geschichte: Jeder Straße ihren Namen

Die Lederfee

Dani Prins bei der Arbeit

Glashütten. Schon als Kind ist Daniela Prins mit ihren Eltern gern und häufig auf Mittelaltermärkte gegangen. „Einmal sind wir sogar bei den Beowulf-Festspielen in Dänemark gewesen“, sagt sie. Dort habe eine Wikingerdarstellerin auf einem Tuch Haarspangen aus Leder ausgebreitet und zum Verkauf angeboten. „Da habe ich gedacht: ‚Das man so etwas Schönes aus einem Stück totes Tier machen kann.‘“ Sie ist sicher: In diesem Moment wurde ihre Faszination für Leder und Lederarbeiten geboren.

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Wie man eine Sau erlegt

Herbstwald

Region. Es ist kalt an diesem Novembermorgen. Nicht mal drei Grad. Hell ist es auch noch nicht richtig. Aber trocken. Wenigstens das. Heute wird gejagt im Büdinger Wald. Revierübergreifend. Deshalb ist der Wald rund um den Wildpark mit Verbotsschildern gekennzeichnet, die Jan N., Ordnungsamtsmitarbeiter und Jäger, schon am Freitag an Ort und Stelle gebracht hat. An der Bundesstraße nahe des Wildparks steht ein Hinweisschild: „Treibjagd“ steht in fetten Lettern darauf. Die Autofahrer verringern ihre Geschwindigkeit deutlich. Wohl aus berechtigter Furcht, dass ihnen ein Wildschwein oder ein Jagdhund vor den Kühler laufen könnte.

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